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25jähriges Dienstjubiläum unserer Pfarrerin

30.07.2016

Unsere Pfarrerin Irene Dannemann feiert in diesem Sommer ihr 25jähriges Dienstjubiläum. Für die Kirche ein Grund zu feiern, und Dekan Volkhard Guth hat  dies mit uns im Rahmen des Gottesdienstes am 24.7.2016 um 10.00 Uhr getan, indem er die Predigt gehalten und die Urkunde überreicht hat. Der Gottesdienst wurde wunderbar mitgestaltet durch den Gemeindechor unter der Letung von Frau Groenendijk und dem Posaunenchor unter der Leitung von Frau Oster.

Im Anschluss lud der Kirchenvorstand bei strahlendem Sonnenschein zu einem kleinen Empfang ein – immerhin wirkt unsere Pfarrerin nun schon seit 15 Jahren in unserer Gemeinde, es ist also auch ein kleines Jubiläum für die Heilig-Geist-Gemeinde.

 

 

Für ihre erste Predigt in unserer Gemeinde fand Frau Dr. Dannemann folgende Worte, die heute so aktuell sind wie vor 15 Jahren:

 

Liebe Gemeinde,

für meine erste Predigt hier auf dem Heilsberg als ihre neue Pfarrerin bin ich auf folgendes biblisches Wort gestoßén:

 

"Ein Mensch sieht, was vor Augen ist. Gott aber sieht das Herz an."  (1. Samuel 16,7)

 

Diese Weisheit, macht uns darauf aufmerksam, wie sehr wir andere und uns selbst über Äußerlichkeiten beurteilen. Selbstverständlich nehmen wir mit unseren Augen wahr, wie andere sich kleiden und verhalten. Das gehört zu unserem Leben dazu. Aber es ist kein Grund, andere nur wegen ihres Äußeren abzulehnen oder ihren Charakter aus der Hautfarbe, Kleidung, dem Alter, eben dem Äußeren, ablesen zu wollen. 

Ich wünsche uns allen den Mut uns selbst ins Herz zu schauen und bei der Beurteilung anderer behutsam und vorsichtig zu sein. 

 

 

Ihren Werdegang beschrieb Frau Dr. Dannemann bei ihrem Amtsantritt in unserer Gemeinde so:

 

Mein Leben ist von Kindheit an abwechslungsreich verlaufen: nach meinem Abitur am Lessing-Gymnasium in Frankfurt lebte ich Stadtkind ein halbes Jahr in Wales (Großbritannien) auf einem biologischen Bauernhof. Das Theologiestudium in Frankfurt, Heidelberg und Marburg sowie meine praktische Ausbildung zur Pfarrerin in Gießen schlossen sich an. Danach interpretierte ich in meiner Doktorarbeit Frauenfiguren aus dem Markusevangelium. Meine Begeisterung für das Leben und den Glauben der frühen christlichen Gemeinden trage ich in meine Gemeindearbeit ein-ich bin überzeugt: Die biblischen Texte sind nicht antiquiert!

Als Pfarrerin habe ich bisher immer in Frankfurt gelebt und gearbeitet. Stationen waren die Katharinenkirche (an der Hauptwache), Nieder-Eschbach (ganz in der Nähe) und die Pfingstkirchengemeinde in Frankfurt-Griesheim. Ich bin gespannt, die Gemeinde und damit viele Menschen, junge und alte, kennenzulernen. Ich freue mich auf meine Arbeit hier auf dem Heilsberg.

 

Wir freuen uns, dass unsere Pfarrerin auch heute noch mit viel Freude und Engagement für die Gemeinde eintritt und hoffen, dass sie uns noch lange erhalten bleibt!