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Rat der evangelischen Gemeinden in Bad Vilbel

12.09.2017
Seit einigen Jahren schon sind sich die evangelischen Gemeinden in Bad Vilbel bei gemeinsamen Projekten und Kooperationen näher gekommen. Vorbehalte konnten kontinuierlich abgebaut und Vorteile der vertrauensvollen Zusammenarbeit entdeckt werden. Am 27. April war es dann soweit, dass sowohl ehren- als auch hauptamtliche Vertreterinnen und Vertreter der sechs Gemeinden mit der Unterzeichnung der
Geschäftsordnung den Rat der evangelischen Gemeinden in Bad Vilbel ins Leben riefen. Eine Besonderheit, die ihresgleichen sucht. Der Beitritt der evangelischen Kirchengemeinde Gronau als der siebten Gemeinde im Bunde wird erwartet, sobald die dortige Pfarrstelle wieder besetzt ist. Das ist bemerkenswert, denn Gronau gehört zur Landeskirche Kurhessen-Waldeck. Es ist auch ungewöhnlich, dass zwei freikirchliche Gemeinden Teil des Rates sind.
Der Rat ist die Versammlung von Delegierten aus den jeweiligen Leitungsgremien der evangelischen Kirchengemeinden in Massenheim, Dortelweil, der Ev. Christuskirchengemeinde in der Kernstadt, der Ev. Heilig-Geist-Gemeinde auf dem Heilsberg, der Landeskirchlichen Gemeinschaft und der Freien evangelischen Gemeinde.
Ziel des Rates ist die Förderung der Kooperation und Kommunikation sowie die Inspiration und Investigation der evangelischen Gemeinden auf der strategischen Ebene, wie es in dem Gründungstext heißt. Konkret soll der Austausch zwischen den Gemeinden auf Leitungsebene gefördert werden. Nach außen wollen die Gemeinden stärker über den Rat auftreten. Auf den verschiedenen Tätigkeitsfeldern der jeweiligen Gemeinden will der Rat strategische Projekte anstoßen und deren Entwicklung begleiten. Jede Gemeinde hat in dem Rat eine Stimme und entsendet zwei Delegierte. Die Delegierten unsere Gemeinde sind Dr. Irene Dannemann und Anke Grau.
Vor einem Jahr entstand die Idee, neben dem regelmäßigen Stadtkonvent der evangelischen Geistlichen und Referentinnen und Referenten ein Gremium zu schaffen, in dem auch die ehrenamtlichen Kirchenvorstandsmitglieder beteiligt sind.
Seit fünf Jahren gibt es bereits das jährliche Treffen aller Kirchenvorstände und Gemeindeleitungen. Im Januar fuhren die Leitungsmitglieder aus fast allen Gemeinden auf eine gemeinsame Wochenendfreizeit nach Arnoldshain. Diese Begegnungen und der Austausch werden als sehr ermutigend und inspirierend erfahren. Deshalb wurde die Gründung des Rates im April von allen Kirchenvorständen und Gemeindeleitungen sehr begrüßt.

Anke Grau