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Vorstellung Simba Burgdorf

10.09.2018
Liebe Gemeinde „am Heilsberg“- „auf dem Heilsberg“- nur „Heilsberg“?
Es gibt noch viel für mich zu lernen, was Ihre Gemeinde angeht, nicht nur, wie man Ihre Gemeinde eigentlich „richtig“ anredet.
Aber wenn Sie weiter so offen und hilfsbereit sind, wie Sie bisher zu mir waren, dann lernen wir uns sicher sehr schnell kennen. Hier zunächst einmal der schriftliche Begrüßungshandschlag:
Mein Name ist Simba Burgdorf. Ich habe die große Freude, für die Monate August bis November die Vakanzvertretung Ihrer Gemeinde mitzugestalten.
Geboren wurde ich in Harare, Zimbabwe. Meine beiden Eltern haben dort im ländlichen afrikanischen Raum ein Hilfsprojekt für Lehrer begleitet. Für die ersten drei Jahre meines Lebens wuchs ich deshalb im afrikanischen Stamm der „Shona“ auf. Das Oberhaupt des Stammes hatte noch nie ein weißes Baby gesehen und nannte mich daher immer Simbarashe -„Gott ist mächtig“. Der Name hat meinen Eltern so gut gefallen, dass sie ihn einfach behielten. Und so kam ich zu meinem ungewöhnlichen Vornamen.
Mit drei Jahren kehrten meine Eltern nach Braunschweig, der Heimatstadt meiner Mutter, zurück. Dort wuchs ich bis zum Studium auf. Für das Theologiestudium zog ich nach Marburg, wo ich meine heutige Frau Nadia kennenlernte. Gemeinsam absolvierten wir das lange Studium, zwei Examina und das Vikariat im Raum Niedernhausen und Idstein. Und nun sitze ich hier im fast fertig renovierten Pfarrhaus in Rendel und blase während des Tippens immer wieder Baustaub von meiner Tastatur. Wir und unsere zweijährige Tochter Leontien sind also noch im Prozess, uns einzuleben. Ein Prozess, der auch durch die warme Begrüßung durch Ihre Gemeinde bereits begonnen hat. Bis wir uns persönlich einmal sehen, wünsche ich Ihnen Gottes Segen, und bleiben Sie behütet.           
Ihr Pfarrer Simba Burgdorf
 

Foto: Simba Burgdorf