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Kirchenmusik in der Heilig-Geist-Gemeinde

02.03.2019

Das kirchenmusikalische Angebot der HGG fußt auf zwei Fundamenten: einem breiten Chorangebot und der VilBelMonte-Konzertreihe.

Die Chorangebote richten sich an Menschen aller Altersklassen und Konfessionen. Hierzu gehören: Spatzen- und Kinderchor, Jugendband und Jugendchor, Gemeinde- und Projektchor und Posaunenchor.

Den Spatzen- und den Kinderchor gibt es seit Mitte 2005. Die Kinder des Spatzenchors sind 5-7 Jahre alt und werden in der Regel über die evangelische Kindertagesstätte „Vogelnest“ geworben. Kommen die Kinder in die Schule, wechseln sie in den Kinderchor, der für Kinder im Grundschulalter angeboten wird. Mit zunehmendem Alter und gewachsener Erfahrung  werden dann immer anspruchsvollere musikalische Projekte angegangen.

Durch die Auftritte der Kinder beim Krippenspiel oder beim Kindermusical bindet die Chorarbeit Kinder und Eltern an die Kirche oder bringt diejenigen zurück zur Kirche, die den Bezug vielleicht verloren haben oder sonst nie gefunden hätten. Zugezogene Familien finden über dieses kirchliche Angebot Zugang zu neuen Freunden und Netzwerken. Eine engagierte Chorleitung kann hier Potentiale entfalten und freisetzen, die unserer evangelischen Kirche guttun. Und das merken wir besonders in den Gottesdiensten, wo die Präsenz unserer Chöre eine feste Größe ist.

Jugendchor und Jugendband treten ebenfalls regelmäßig in den Gottesdiensten auf. Das lockt Eltern und Verwandte „back to church“, um den Auftritt ihrer Kinder mitzuerleben. Der Höhepunkt ist für die Jugendlichen sicherlich die musikalische Bereicherung des Konfirmationsgottesdienstes. Vor etwa Gleichaltrigen zu musizieren, deren Musikgeschmack zu treffen, ihnen einen unvergesslichen Tag zu bereiten und gleichzeitig das eigene Selbstwertgefühl zu stärken, macht sie und ihre Familien sichtlich stolz und glücklich.

Der Gemeindechor existiert seit mehr als 40 Jahren. Er ist eine feste Gemeinschaft geworden, die sich in den wöchentlichen Chorproben trifft und Jung und Alt wie keine andere Gruppe miteinander verbindet. Für Menschen mit hohen beruflichen Anforderungen, häufigen Dienstreisen und geforderter Flexibilität sind regelmäßige Chorproben manchmal kaum möglich. Daher hat sich der Gemeindechor für Projektsänger geöffnet. Es handelt sich hier um ein „Schnupperangebot“ für Sängerinnen und Sänger, ohne eine längere Verpflichtung, dem Chor beizutreten. Aber wer merkt, wie schön die wöchentlichen Proben und die Gemeinschaft sind, wie gut das Singen einem persönlich tut, der darf natürlich auch regelmäßig kommen.

Der Posaunenchor feiert in diesem Jahr sein 70-jähriges Jubiläum. Mit einem breit gefächerten Repertoire aller Musikrichtungen bereichert der Posaunenchor nicht mehr nur einzelne Festgottesdienste und das Kurrendeblasen auf dem Heilsberg, sondern seit einigen Jahren auch den ökumenischen Pfingstmontagsgottesdienst aller Bad Vilbeler Gemeinden in der Neuen Mitte sowie die Gottesdienste rund um den sog. „Kanzeltausch“ in unserer Stadt.

VilBelMonte-Konzerte gibt es seit 2006 auf dem Heilsberg. Regelmäßige Konzerte, über das Jahr verteilt, prägen das Gemeindeleben enorm. Ursprünglich kamen die Konzertbesucher nur aus dem Stadtteil, heute gibt es Konzertangebote, für die Besucher aus ganz Bad Vilbel, Frankfurt, der Wetterau oder sogar dem Rhein-Main-Gebiet anreisen.

Zusammengenommen ist das Angebot für eine Gemeinde unserer Größe sehr vielfältig und fordert vom Kirchenvorstand vollen Einsatz. Vom Dekanat kommt zwar ein Teil des Geldes, aber die Hauptlast des Engagements und auch Teile der Finanzierung trägt mehr und mehr die Gemeinde selbst. Dies geht nur mit Hilfe aller Beteiligten und natürlich dem Förderkreis, auf dessen Beitrag wir sehr angewiesen sind. Und natürlich auf jeden in der Gemeinde, der Lust hat, uns zu unterstützen. Wie wollen Sie dabei sein?

In den kommenden Ausgaben des Gemeindegrußes wollen wir das Angebot unserer kirchenmusikalischen Arbeit ausführlicher darstellen, und vielleicht können wir Sie, liebe Leserinnen und Leser, motivieren, mitzumachen. Dieses Mal vielleicht mit einem Beitritt in den Förderkreis?

Anke Grau und Dr. York Fanger

 

Foto: Kirchenmusik