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Advent Nov20

 

 

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Die Geschichte

vom traurigen Weihnachtsbaum (1)

 

Es war die Zeit vor Weihnachten. Die Zeit, in der es überall nach Zimt und Plätzchen duftet. Die Zeit, in der Kinder Schneemänner bauen und mit Kastanien und Karotten dekorieren, sodass sie aussehen wie lustige, dicke Männer mit kugelrunden, weißen Bäuchen.


Viele Menschen waren in dieser Zeit auf den Straßen der kleinen Stadt unterwegs, in der unsere Geschichte spielt. Sie kauften Geschenke für ihre Familien, Süßigkeiten für die Adventszeit und bunte Kugeln für ihre Weihnachtsbäume. Fast alle hatten rote Gesichter - vor Kälte, aber auch vor Aufregung. Denn für die meisten Menschen ist die Weihnachtszeit ja die schönste und spannendste Zeit des Jahres. Die Familie kuschelt sich bei heißem Kakao und Weihnachtsliedern zusammen, und die Kinder wie die Erwachsenen würden die Geschenke unter dem Weihnachtsbaum nur zu gerne schon vor Heiligabend auspacken.
 

In der kleinen Stadt, die schon ganz von Schnee bedeckt war, gab es einen großen Markt, auf dem Weihnachtsbäume verkauft wurden. Hunderte Tannen standen eng an eng in Töpfen und in kleinen Ständern, und wenn man es nicht besser gewusst hätte, hätte man meinen können, es wäre ein richtiger Tannenwald am Straßenrand gewachsen.

 

Am Eingang hing ein großes Schild, auf dem stand:

 

Ein alter Mann stand tagein, tagaus auf dem Markt, kümmerte sich um seine Bäume und wartete auf Kundschaft. Er war klein, hatte eine große Nase, die wie eine Kartoffel aussah, und sein Haar war ganz weiß. Seine Hände steckten in dicken Handschuhen, die er immer wieder aneinander klopfte, wenn er kalte Finger hatte. Er trug eine dicke Jacke, die ihn ein bisschen wie den Nikolaus persönlich aussehen ließ. Aber nur, wenn man nicht genau hinsah, denn auf dem Kopf saß eine braune Mütze mit lustigen Fellklappen, die wie Flügel aussahen.

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Manchmal setzte er sich auf sein Stühlchen, um eine Pause zu machen und trank heißen Tee. Dabei schaute er sich zufrieden seine Weihnachtsbäume an. Es waren wirklich schöne Tannen, die der alte Mann auf dem Markt verkaufte. Stolz glänzten die grünen Äste in der Wintersonne. Die Baumstämme waren stark und gerade, die Nadeln dick und voll. In dichten Reihen standen die Tannen zusammen und wiegten sich im Wind, als würden sie tanzen. Dabei hörte man ein Rauschen, als würden die Bäume miteinander sprechen. Und das, liebe Freunde, taten sie tatsächlich! Wenn es Abend wurde, packte der alte Mann seine Thermoskanne und sein Stühlchen zusammen, zählte das Geld, das er an dem Tag eingenommen hatte, und setzte sich in sein altes, kleines rotes Auto, das ihn mit einem stotternden »Grrrr, grrrrrummmmm, grummmmmm« nach Hause fuhr. Als der alte Mann mit seinem Auto in der Dunkelheit verschwunden war, wurde es erst einmal ganz still auf dem Weihnachtsbaummarkt. Der Mond schien hell und leuchtete wie eine große weiße Weihnachtskugel über den Tannen. Dann hörte man plötzlich ein Ächzen und Stöhnen, direkt aus den Ästen der Bäume heraus: »Ohhhhhhhn ..

 

endlich kann ich mich strecken!«

 

Das war die größte Tanne von allen, und sie redete wie ein Mensch! Sie war besonders schön und schlank, mit langen, spitzen Nadeln. Ihre Stimme klang so bestimmend, dass die meisten anderen Bäume ehrfürchtig erzitterten, wenn sie sprach: »Wenn mir noch einmal so ein dummes Kind an den Nadeln zieht, dann gibt es ein Donnerwetter. Weihnachten, das ist eine ernste Sache.


Ich sollte stumm bewundert werden. Nicht begrapscht von schokoladenverschmierten
Händen.« »Ja, ja, brumm du nur«, antwortete eine mächtige Blautanne, deren kräftige Äste aussahen wie starke Muskeln. »Ich bin so breit, ich kann mich gar nicht richtig präsentieren in all meiner Schönheit. So eng ist es hier!« Eine andere Tanne schüttelte
etwas Schnee von ihrer Krone. Sie war sehr eitel und liebte ihre glänzenden, grünen Nadeln, die jetzt im Mondlicht glitzerten, als wären sie frisch geputzt worden. »Ach, es
wird herrlich sein, bald in einem riesigen Wohnzimmer zu stehen! Überall Geschenke, die mir zu Füßen liegen! Kinder, die mich schmücken, und ich stehe ganz allein
im Mittelpunkt! Ich hoffe, ich werde in ein großes Bankhaus gestellt, wo keine Kinder rumlaufen, wo ich mit goldenen Kugeln und Kerzen geschmückt werde und über all die Kunden lachen kann, die hektisch herumlaufen und ihre Geschäfte machen.

 

Niemand wagte ihr zu widersprechen. Nur die Blautanne mit den Ästen wie Muskeln murmelte: »Ich hoffe, ich komme hier überhaupt mal weg, mir egal, wohin. Hauptsache
ich habe Platz, um mich mal richtig zu strecken.»

 

Die eitle Tanne äußerte einen anderen Herzenswunsch: »Ich will mit teurem Schmuck behängt werden! Dass ich bloß in eine reiche Familie komme!«

 

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Plötzlich war noch eine andere Stimme zu hören - eine kleine, feine, wie von einem
Kind: »Ich wünsche mir einen schönen Engel, genau hier!« Die Tannen rückten zusammen, so gut sie konnten, und schauten sich nach allen Seiten um, bis sie sahen, woher das Stimmchen kam. Schließlich entdeckten sie an der hintersten Ecke des Weihnachtsbaummarktes, zwischen zwei Mülltonnen gepresst, ein winziges, schiefes
Bäumchen, das, so gut es ging, mit den zerbrechlichen Ästchen auf seine kleine
Baumkrone zeigte.

 

»Hier wünsche ich mir einen kleinen Engel hin, ganz aus Zucker und bunten Perlen!«
Aufgeregt wiegte das kleine Bäumchen sich hin und her, so gut es eben ging. Einige
Momente war es ganz still, als die großen Bäume erstaunt auf das krumme Zwergenbäumchen hinunterschauten. Dann brach auf einmal großes Gelächter aus!

 

(… nächsten Sonntag geht die Geschichte weiter)

KichenBV
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19.12.2020:
 

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