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Auf dem Titelbild sehen Sie den Kreuzgang des Augustinerklosters in Erfurt. Durch diesen Kreuzgang ist auch Martin Luther gewandelt, also langsam gegangen.

Oft waren Kreuzgänge der Öffentlichkeit nicht zugänglich, sie gehörten zum inneren Bereich des Klosters. Hier können Mönche oder Nonnen auch bei Regen trockenen Fußes im Freien gehen. Wozu sind sie da? Damit Menschen im Gehen über das Wort Gottes, über Sorgen, Freude, Fragen nachsinnen können. In Ruhe, oft schweigend.

Der Kreuzgang erinnert mich an meine gerade zu Ende gegangene Studienzeit, wo ich öfter in Ruhe durch den Wald gegangen bin – auch allein, versunken in Gedanken, über eine Gebetszeile meditierend, mich an viele Menschen erinnernd, denen ich in unserer Gemeinde begegnet bin, an Verstorbene, die mir wichtig waren, an Lebende, die Gemeinde mitgestaltet haben und mitgestalten. Es hat mir gut getan, sie in meinem Inneren lebendig werden zu lassen, noch einmal hineinzuspüren in Erlebtes, das mir nachhängt. Im Alltag eile ich oft vom Büro zur Beerdigung, dann zum Taufgespräch, zur Gottesdienstvorbereitung und weiter zu einer Sitzung – Zeit zum Sinnieren, zum innerlichen Verarbeiten des Gehörten und Erlebten bleibt selten.

Der Kreuzgang lädt zum Gehen ein: wie beim Pilgern einen Weg gehen, die gleichmäßige Bewegung regt den Fluss von Gedanken neu an. Ich spüre die Erde unter den Füßen, weiß mich getragen, verarbeite Gedanken und gehe dabei, mache mich auf den Weg. Der Weg ist manchmal weit, bis ich darauf komme, wie ich in jedem Gottesdienst, bei Taufe, Konfirmation, Trauung, Sterbebegleitung und Beerdigung so reden kann, dass Glaubensaussagen im heutigen Leben von Menschen, in ihrer aktuellen Situation, relevant werden können.

Das braucht Zeit und Ruhe, Konzentration und hohe Energie. Ruhe und Zeit – zeitlos sein zu dürfen, das strahlt ein Kreuzgang für mich aus.

Dabei weiß ich, dass Martin Luthers Kreuzgang nicht so frisch renoviert und sauber war, dass damalige Sprache und Vorstellungswelt (mit Teufeln und Hexen) ganz anders war – schon vom Mittelalter trennt uns ein „garstiger
Graben“ (Lessing), den jede moderne theologische Rede überwinden muss.

Diese Rede möchte ich mit neuer Kraft versuchen – Gott zum Lobe und zum Besten unserer Gemeinde.

 

 Ihre
 
Pfarrerin Dr. Irene Dannemann

 

 Pfarrerin Dannemann

 


 

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