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Maerz17

 

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Lieber Leser!

 

Auf dem Bild sehen Sie eine Statue, die auf dem Gelände vom „Tagungshaus Martin Niemöller“ in Arnoldshain (früher: Ev. Akademie Arnoldshain) aufgestellt ist. Der Kopf eines Mannes, der wie vor einer Wand steht und in eine Kerbe dieser Wand schaut.

Manches Mal im Leben stehen wir „wie vor einer Wand“, sehen keine Lösung für ein Problem oder wissen keinen Ausweg für eine verfahrene Situation. Wir können diese Zeiten nicht schönreden, wegdiskutieren oder durch Alkohol kleiner werden lassen. Es gilt, sie auszuhalten. Solche melancholischen Gedanken gehören zur Stimmung der Passionszeit, in der wir uns an das Leid und Sterben Jesu erinnern. Erst danach können wir Ostern feiern.

In der Passionszeit haben Gedanken Raum, dass die Welt für uns teilweise undurchdringlich ist. Wir bekommen keinen Zugang zu ihr. Wir stehen „wie außen vor“ und kommen durch eine Wand des Misstrauens, der Abneigung, des Unverständnisses nicht hindurch. Manchmal gibt es solche starren Wände ganz real, manchmal bilden wir sie uns ein, empfinden z.B. ein Nicht-Gesehen-Werden als bewusstes Tun – obwohl mein Gegenüber nur in Gedanken versunken war.

Der Psalm 23 spricht uns zu, dass Gott unser beschützender Hirte sein will, auch wenn „ich schon wanderte im finstern Tal“. Der Psalm greift die Schwere mancher Lebenswege auf, dass unser Leben nicht nur aus eitel Sonnenschein besteht, sondern auch aus Trauer, Schmerz, Einsamkeit, Wut über Unfrieden und Ungerechtigkeit in der Welt.

„Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich.“

Der Psalm spricht uns zu: Auch in schweren Zeiten wird dir Gott zur Seite stehen, dich trösten mit dem Hirtenstab, der alle Wölfe, alle inneren und äußeren Feinde abwehrt.

Und diese Zusage kann eine Kerbe in jede vermauerte Wirklichkeit schlagen, so dass undurchdringliche Wände dünner werden, sich vielleicht sogar ein Licht am Horizont auftut, wenn die Kerbe die Wand öffnet – so wie nach Karfreitag das Licht der Ostersonne wieder aufscheint und sich Bahn bricht in die Welt und in jedes einzelne Leben.

Eine gesegnete Passionszeit und ein fröhliches Osterfest wünscht

 

 Ihre
 
Pfarrerin Dr. Irene Dannemann

 

 Pfarrerin Dannemann

 


 

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