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Vielleicht haben Sie die Figuren auf der Titelseite wiedererkannt: sie stehen im Freudenbergpark (Am Hang). Als wir „60 Jahre Heilsberg“ feierten, wurden die Stelen aufgestellt. Wir sehen zwei Flüchtlinge, wie sie nach dem 2. Weltkrieg auf dem Heilsberg ankamen: mit einem Koffer, Rucksack und einem Beutel. Sie hatten nur wenig dabei – so viel, wie sie tragen konnten. Und sie ließen vieles zurück: Familienangehörige, FreundInnen, ihre Kirche, Tiere, Werkzeuge, ihre berufliche Existenz in Landwirtschaft und Handwerk.

Immer wieder fliehen Menschen – weil sie von dort, wo sie leben, fort müssen. Sie halten es nicht aus, fliehen vor Krieg und Schikanen. Sie gehen weg, weil die Umstände sie dazu zwingen.

Sich in Bad Vilbel zurechtzufinden, war schwer: der Akzent deutlich hörbar und die Kleidung verschlissen, altmodisch – ein Grund für viele Vilbeler, sich von den „Fremden“ abzugrenzen.

Die Geflüchteten sind unterwegs mit der Hoffnung, irgendwo anzukommen. Der Heilsberg wurde für viele ein neues Zuhause. Das dauerte seine Zeit. Und die Menschen mussten bereit sein, sich umzustellen, sich auf die neue Lebenssituation einzulassen, eine ihnen bislang fremde Arbeit zu übernehmen. Menschen leben immer wieder mit der Hoffnung, eine Heimat zu finden, sich einzurichten und nicht mehr zu verändern. Aber das Leben ist nicht so. Der Fluss des Lebens fließt immer weiter, über Stromschnellen und seichte Wegstrecken, manchmal in großen Mäanderschleifen, dann wieder schießt das Leben blitzschnell voran. Heimat finden wir eigentlich nie auf dieser Erde. Ernst Bloch spricht von Heimat, als „etwas, das allen in die Kindheit scheint und wo noch niemand war“. Heimat also als Sehnsuchtsort, der uns von Kindheit an begleitet und den wir nie erreichen werden. Wir sehnen uns nach Geborgenheit, Wärme und Liebe, aber wir erleben diese nur bruchstückhaft, für kurze Augenblicke.
Die Hoffnung treibt uns, und wer weiß, vielleicht gelingt es uns auf unserem Lebensweg, Heimat dann und wann zu erleben. In ihr zu verweilen oder sie festzuhalten, das wird uns nicht gelingen.

 

Nachdenklich grüßt

 

 Ihre
 
Pfarrerin Dr. Irene Dannemann

 

 Pfarrerin Dannemann

 

 

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