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Evangelische Kindertagesstätte "Vogelnest"

Frau Mirjam Liese (Leitung)

Fröbelstraße 3
61118 Bad Vilbel OT Heilsberg

Telefon 06101 85733
Telefax 06101 986786

E-Mail E-Mail:

In unserer Kita Vogelnest sind in vier Gruppen jeden Montag bis Freitag insgesamt 100 Kinder wie zu Hause.

Wir verstehen unsere Kita nicht nur als einen Ort behütender Aufbewahrung, auch nicht als ein Instrument für isoliertes Lern- und Leistungstraining, sondern neben der Familie einen ergänzenden Lebensraum der die persönliche und lebensgeschichtliche Situation der Kinder berücksichtigt.

Durch gezielte Maßnahmen (z. B.: Projekttage, Einzelbetreuung, Vorleseaktionen, Schulkind-Unterrichtseinheiten ...) steht die Förderung der Kinder im Vordergrund. Unsere Kita nimmt alle Kinder mit ihren Stärken und Schwächen an und ist sehr bemüht auf ein gutes soziales und christliches Miteinander in den Gruppen. Jedes Kind hat feste Gruppenerzieherinnen als Bezugspersonen, welche immer im regen Kontakt mit den Eltern stehen.

 

 

Angebote


Nach dem Konzept der halboffenen Gruppenarbeit arbeiten wir situationsorientiert. Im Kita-Alltag können alle Kinder neben dem geschützten Rahmen der eigenen Gruppe auch gruppenübergreifende Angebote, bzw. Räumlichkeiten in der Freispielphase wahrnehmen.
In dieser Zeit stehen die Spielflure, Turnraum, Intensivräume und der Garten zur Verfügung. Viele Angebote unserer Einrichtung sind verbunden mit christlichen Inhalten so z.B. das Erntedankfest, St. Martin, Krippenspiel und auch der Schulanfangs-Gottesdienst, wozu immer alle Eltern und die Gemeinde eingeladen sind.
Außerdem erfreuen sich Kinder & Eltern je nach Jahreszeit am Sommerfest, Laternenumzug, Frühlingsumzug.


Angebote, die die Kinder reich an Erfahrungen werden lassen sind neben vielen Festen:
  • Besuche von Gottesdiensten
  • Begegnungen mit Menschen aus dem Altenzentrum Heilsberg
  • Projekttage
  • Waldtage
  • wöchentliche Turnstunden
  • Schulstürmer-Unterricht
  • Kita.-Bücherei
  • Vorlesestunden
  • Musik-Karussell
  • Garten-Arbeit

 

Dazu gehört auch die vielfältige vertrauensvolle und gute Zusammenarbeit der Einrichtung mit

Eltern - Grundschulen – Jugendzahnärztin – Logopäden –
Kinderärzten – Ergotherapeuten – Psychologen - Gesundheitsamt

 

 

Betreuung in der Kita Vogelnest…


… bei der Aufnahme von Kindern ab 3 Jahren bis Schuleintritt ist Platz für 100 Kita-Kinder.
Wir bieten drei Betreuungsformen in der Betreuungszeit zwischen 7:30 und 16:30 Uhr an:

  • Halbtagesplätze bis 12:00 Uhr
  • Ganztagesplätze /täglich bis 16:30 Uhr
  • Ganztagesplätze/täglich bis 14.00Uhr
  • Sharing-Plätze (einzelne ganze Tage und halbe Tage)

 

Beiträge und Gebühren




Aktuelle Meldungen

Großer Abschiedsgottesdienst für Geraldine Groenendijk

(15.09.2018)

Dekanatskantorin beendet Tätigkeit in der Heilsberger Heilig-Geist-Gemeinde

 

Großer Abschiedsgottesdienst für Geraldine Groenendijk

 

 

Mit einem musikalisch geprägten und gut besuchten Festgottesdienst wurde die Kantorin der Ev. Heilig-Geist-Gemeinde in Bad Vilbel-Heilsberg, Geraldine Groenendijk, am vergangenen Sonntag verabschiedet. Seit 2013, zunächst als Vertretung während der Elternzeit, leitete sie die Kinder- und Jugendchöre, den Gemeindechor und eine Jugendband, die den Gottesdienst musikalisch begleiteten. Ebenso wirkte der Posaunenchor unter der Leitung von Marion Oster mit.

 

Der Festgottesdienst, von der seit August 2018 in Viernheim tätigen ehemaligen Heilsberger Pfarrerin Dr. Irene Dannemann geleitet, stand unter dem Eindruck der sehr erfolgreichen musikalischen Arbeit Groenendijks und es war spürbar, dass sie zukünftig vielen Gemeindemitgliedern fehlen wird. Die Verabschiedung und Würdigung der Dekanatskantorin erfolgte ohne große Rede, dafür aber mit einem eigens für diesen Anlass umgetexteten „My Way“ von Frank Sinatra. Ein weiterer Höhepunkt war der Auftritt des Jugendensembles mit „World Gone Mad“ von Bastille, bevor der Posaunenchor mit seinem Nachspiel den Gottesdienst beendete.

 

Beim anschließenden Empfang zu Ehren der Kirchenmusikerin wurde ihre hervorragende Arbeit auch noch einmal von Frau Ilse Etzel als Vertreterin des Dekanats und den Vorsitzenden von Kirchenvorstand und Förderkreis besonders gewürdigt und Geschenke überreicht.

 

Geraldine Groenendijk leitete nicht nur die Krippenspiele an Weihnachten, sondern auch technisch sehr aufwändige und teils durch professionelle Ensembles verstärkte Kindermusicals, die jährlich in der Kirche und in der Ernst-Reuter-Schule aufgeführt wurden. Die erst kürzlich entstandenen Jugendmusikgruppen gaben bereits im vergangenen März ein sehr beeindruckendes Konzert.

 

Neben der Leitung des Gemeindechores und etlicher Projektchöre war Geraldine Groenendijk auch immer wieder in den Gottesdiensten und in der Konzertreihe „VilbelMonte“ auf dem Heilsberg als Organistin zu erleben. Ihre Ausbildung absolvierte sie an den Musikhochschulen in Amsterdam und in Frankfurt am Main. Einer ihrer Lehrer war Professor Martin Lücker, ehemaliger Leiter des Figuralchors Frankfurt und bekannt durch über 3000 Nachmittagskonzerte an der Orgel der Frankfurter Kirche St. Katharinen. Das sagt viel über Geraldine Groenendijks musikalisches Niveau aus und kommt einem Ritterschlag gleich. Dennoch endet ihr Vertrag nach fünf Jahren hervorragender Arbeit Ende September und wird vom Dekanat nicht verlängert, was auf dem Heilsberg mit großem Bedauern aufgenommen wurde. „Es gibt kein Leben ohne Abschied“, sagte Prof. Lücker einst. Das musste die Heilig-Geist-Gemeinde nun innerhalb von kürzester Zeit zweimalig erfahren.

 

 

 

 

Foto zur Meldung: Großer Abschiedsgottesdienst für Geraldine Groenendijk
Foto: Großer Abschiedsgottesdienst für Geraldine Groenendijk

Alles hat seine Zeit!

(06.06.2018)
Oft vergessen wir die Begrenztheit aller Zeit, die wir zur Verfügung haben, und denken: So wird es weitergehen für immer und ewig. Aber da muss die Pfarrerin widersprechen und an den alten Satz der Bibel erinnern: „Alles hat seine Zeit", alles hat nur eine bestimmte Zeit, einen begrenzten Zeitraum. Auch die Zeit, als Pfarrerin auf dem Heilsberg zu sein und zu arbeiten, ist begrenzt. Und nun habe ich mich mit meinem Mann entschieden, noch einmal beherzt, nicht ohne Zittern, einen Neuanfang in einer anderen Gemeinde zu wagen.
Zum 1. August 2018 gehe ich nach Viernheim in die Christuskirchengemeinde, Bezirk Friedenskirche.
Die Kinder sind aus dem Haus und stehen auf eigenen Füßen; mein Mann ist meinetwegen jahrelang weit zur Arbeit gependelt; nun ziehe ich näher zu seinen Arbeitsstellen. Und ich bin – gerade noch – jung genug, um in einer anderen Gemeinde noch einmal wirklich Fuß zu fassen. Nach reiflicher Überlegung habe ich mich dafür entschieden, weiter in einer Kirchengemeinde zu wirken und Freud und Leid der Menschen hautnah zu erleben, zu teilen und mitzutragen.
Siebzehn Jahre lang bin ich nun auf dem Heilsberg, beinahe eine Generation lang – das Kind eines Konfirmanden taufe ich im Sommer, seine Hochzeit durfte ich bereits gestalten. Vieles hat mir Freude gemacht, und manches haben wir bewegt: Wir haben das Abendmahl mit Kindern eingeführt, als Gottesdienstgemeinde begriffen, dass Kinder dazugehören und keine „Störenfriede" sind, haben unterschiedliche Gottesdienstformen gestaltet (besonders stolz bin ich auf die KV-Gottesdienste), die ersten drei Reihen in der Kirche mit Stühlen variabel gestaltet, die Arbeit in der Kita vorangebracht, Gemeindegrüße gestaltet und im Team mit einer/einem Ehrenamtlichen den Kirchenvorstand geleitet. Dabei war mir immer der Team-Gedanke wichtig, das gemeinsame Planen und Gestalten.
 
Allein hätte ich das nie geschafft. Ich brauchte immer die Unterstützung anderer, wenn ich mit neuen Ideen kam. Für all die Unterstützung bin ich Ihnen, bin ich Euch zutiefst dankbar. Und ich habe versucht, Gedanken anderer aufzugreifen und zu stärken, wenn sie mir sinnvoll erschienen.
Ich habe das Jahr mit den KonfirmandInnen komplett umgestaltet, den Besuchsdienst geleitet, Seelsorge in Familien, bei Beerdigungen und im Altenheim geleistet, an Sterbebetten gesessen, beraten und mit Kindern, Konfis und Erwachsenen gelacht und geweint. Unzählige einzelne Begebenheiten erinnere ich, die mich berührt und bewegt haben. Dafür danke ich.
 
Fast die Hälfte meiner Berufszeit war und bin ich hier. Ich habe diese Zeit genossen, und der Abschied von vielen Menschen, deren Leben ich eine Zeitlang (eng) begleitete, wird mir sehr schwer fallen. Mir bricht beinahe das Herz, wenn ich an den Abschied denke. Und doch spüre ich seit längerem: Es ist Zeit, zu gehen und etwas Neues zu beginnen, ganz woanders, alles Vertraute und alle Routine aufzugeben – ich fühle mich, als ob ich gerufen würde: „Alles hat seine Zeit, auch deine Zeit auf dem Heilsberg ist nur eine begrenzte Zeitspanne, nimm das wahr und klammere dich nicht an Gewohnheiten, die dir zur Normalität geworden sind."
Siebzehn Jahre war ich hier, Jahre, in denen sich Kirche und Gesellschaft stark gewandelt haben – die Gründer des Heilsbergs habe ich beerdigt, junge Familien kamen und hatten neue Ideen. Der Heilsberg hat sich verändert und ich auch. Ich bin älter geworden, habe persönliche Krisen durchlitten, viele liebe Menschen in Krankheiten und auf dem Weg zum Tod begleitet und habe sie an den Tod verloren. Das Leben wurde und wird mir dadurch noch kostbarer – jeder Tag ist ein Geschenk und keine Selbstverständlichkeit, mit der ich rechnen oder auf die ich bauen kann. Umso wichtiger wurde mir die Frage: „Wie willst du die letzten gut zehn Jahre deiner Berufstätigkeit ausfüllen?" Und so habe ich mich zu einem letzten Wechsel entschieden.
Der Weggang vom Heilsberg wird einer der schwersten Wege in meinem Leben, denn mich verbindet so vieles mit Ihnen, mit Euch, liebe Gemeinde.
Das Gemeindeleben war in all den Jahren voller Dynamik, hat sich fortwährend verändert, nicht ohne Spannungen, die indes konstruktiv gelöst wurden, aber manches blieb auch offen. Für alle Verletzungen dabei bitte ich um Verzeihung.
Gottes Segen begleite und inspiriere Euch bei allem Tun und Lassen!
 
Von Herzen grüßt

 

 

 Ihre
 
Pfarrerin Dr. Irene Dannemann

Foto zur Meldung: Alles hat seine Zeit!
Foto: Alles hat seine Zeit!

Kinderkirche am Sonntag

(06.06.2018)
Heike Heese hat nunmehr ein Jahr lang einmal im Monat die Kinderkirche gehalten. Damit Erwachsene den Gottesdienst entspannt erleben können, bot sie parallel zum Gottesdienst im Gemeindehaus die Kinderkirche an. Bei ihr konnten sich die Kinder gut aufgehoben und unterhalten fühlen.
Da aber das Angebot so wenig genutzt wurde, beendet sie mit den Sommerferien dieses Programm. Wir sagen ganz herzlich DANKE für ihren tollen und treuen Einsatz.
Und wer gern weiter zu Heike Heese kommen möchte, ist herzlich eingeladen zum Kindergottesdienst, den sie nun maßgeblich in die Hand nimmt.

 

Für den Kirchenvorstand: Pfarrerin Dannemann

Foto zur Meldung: Kinderkirche am Sonntag
Foto: Kinderkirche am Sonntag