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Tür

 

Liebe Gemeindemitglieder,

die Tür ist das Zeichen der Krise. In antiken Texten, biblischen zumal, in denen Gegenstände rar sind, figuriert die Tür als das Signal: etwas Unerwartetes kündigt sich an, eine Entscheidung steht bevor. Wir können das sofort nachvollziehen: ein unangekündigtes Klingeln an der Wohnungstür, der Gang zum Eingang, vorsichtshalber einen Blick durch den „Spion“ – eine Erwartungsspannung, noch ambivalent, hat uns erfasst; jetzt geschieht etwas, womit wir nicht gerechnet haben.

Die Tür des Titelbildes ist verwittert. Sonne, Wind und Regen haben ihr heftig zugesetzt. Ist sie überhaupt noch ein Eingang? Doch der Griff, aus massivem Messing, von unzähligen Händen glatt poliert, zeigt, dass hier Menschen sie häufig öffnen und schließen. Diese Tür gewährt Einlass zu einer kleinen schmucklosen Dorfkapelle, Arme-Leute-Architektur; doch an der Stirnwand, über dem Altar, im Halbdunkel schlecht erkennbar, ein Fresco aus dem 14. Jh., kundig aufgefrischt, das eine liebreizende Madonna mit einem Jesusknaben auf dem Schoß darstellt. Die Anmut des Bildes wird noch erhöht dadurch, dass das Kind einen Singvogel in der Hand hält. Mir ist unklar, was diese Geste ikonographisch bedeutet – Geist der Schöpfung in der Hand Jesu oder die Erinnerung, dass Gott selbst den Vögeln unter dem Himmel seine Fürsorge schenkt? Aber die Szene in ihrer Zartheit und Schönheit berührt unmittelbar – auch ohne kunsthistorisches Wissen.

„Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“, singen wir demnächst wieder. Und stellen uns vor, dass wirklicher Glanz in unsere Hütte kommt. Denn ansonsten haben wir alles festlich gerichtet. Keine Kosten, keine Mühe gescheut. Überall Hinweise zuhauf, wie man es sich schön, sogar noch schöner zum Fest machen kann. Leichter Überdruss macht sich breit – wenn die Kinder nicht wären, würden wir noch Weihnachten feiern? 

Das Geheimnis von Weihnachten liegt verborgen, ist nicht einfach zugänglich. Nicht zu verstehen, dass Gott Mensch wird. Was soll das heißen? Nur in dem einen Menschen – Jesus? Sind wir nicht alle mit ihm gemeint? Jede/jeder ein Medium Gottes? Jesus ist das Vorbild; an ihm können wir sehen, dass Gottesgeist und Menschenfleisch verbunden sein können. Was würde das bedeuten? Was würde sich in meinem Leben ändern, was würde ich neu sehen?

Darüber nachzudenken, verlangt, dass ich „die alte Tür“ meines Verständnisses, so verrottet sie sein möge, öffne und mich wieder der schönsten Geschichte aussetze. Mach die Tür auf…!

Hans-Georg Berg

 


23.12.2018:
 

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