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Ev. Heilig-Geist-Gemeinde

Pfarrerin Dr. Irene Dannemann

Am Kreuz 2
61118 Bad Vilbel OT Heilsberg

Telefon 06101 86130 Gemeindebüro

E-Mail E-Mail:
E-Mail E-Mail:
www.heilig-geist-badvilbel.de
www.hggbv.de
heilig-geist-badvilbel.mein-intra.net


Die Geschichte unserer Kirchengemeinde beginnt mit der Besiedelung der damals so genannten „Vilbeler Höhe“ nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Das Ev. Hilfswerk (heute: Diakonisches Werk) der EKHN gründete zur Linderung der herrschenden Not von Vertriebenen, Kriegsheimkehrern und Flüchtlingen die Siedlung Heilsberg.

 

Unter schwierigsten Nachkriegsbedingungen begannen die Siedler, Häuser und Wohnungen zu bauen. Die Frauen trugen mit ihrer Tatkraft vieles zum Aufbau und zur Bildung der Gemeinde bei. 1947 konnte das Richtfest des ersten Lehmhauses am Hang gefeiert werden. Durch die Schirmherrschaft des Ev. Hilfswerkes und die großzügige Unterstützung der weltweiten Christenheit (des Ökumenischen Rates der Kirchen) konnten viele Menschen schnell ein neues Zuhause finden.

 

Am 9. Juni 1948 erhielt die Evangelische Heilig-Geist-Gemeinde ihren Namen und das Kreuz auf dem heutigen Kirchplatz wurde feierlich errichtet. Damals waren Kirchengemeinde und Bürgergemeinde noch deckungsgleich. Pfarrer Otto Fricke, der Bevollmächtigte des Ev. Hilfswerkes, und Pfarrer Dr. Adolf Freudenberg, der erste Gemeindepfarrer, waren die tragenden und prägenden Persönlichkeiten zu dieser Zeit.

 

Die Siedlung, die Anzahl der Bewohner und ihr Wohlstand wuchsen, weil viele auch wegen der Arbeitsplätze in Frankfurt auf den Heilsberg zogen. Als die gemeinsame Not vorüber war und alle die Kriegs- und Nachkriegsjahre hinter sich lassen wollten, nahmen die gemeinsamen Ziele und Ideale ab, und die persönlichen Ziele wurden wichtiger. Heute leben in der Gemeinde sowohl Nachkommen der Gründerfamilien als auch Neuzugezogene aus aller Welt. So haben wir uns zu einer von mehreren Stadteilgemeinden Bad Vilbels entwickelt.   


Veranstaltungen


26.05.​2019
10:30 Uhr
Gemeindefest der LKG Bad Vilbel
Die LKG – Landeskirchliche Gemeinschaft - lädt ganz herzlich zu ihrem 70. Gemeindefest alle ... [mehr]
 

Aktuelle Meldungen

Vorstellung Pfarrer Jürgen Seng

(02.03.2019)

Liebe Gemeindeglieder auf dem Heilsberg!

Liebe Leserinnen und Leser des Gemeindegrußes!

Vielleicht hat es sich schon herum gesprochen, und die eine oder der andere hat mich sogar am 4. Advent kennengelernt: Ab Sommer 2019 bin ich Ihr neuer Pfarrer und dann gemeinsam mit dem Kirchenvorstand für die Leitung Ihrer Kirchengemeinde zuständig.

Damit Sie wissen, mit wem Sie es zukünftig zu tun haben, schreibe ich hier kurz etwas zu mir: Mein Name ist Jürgen Seng. Ich wurde im Jahr 1964 in Gießen geboren und verbrachte meine Kindheit und Jugend zunächst in Grünberg und später im Grünberger Stadtteil Beltershain. Seit dem Jahr 1990 bin ich mit meiner Frau Britta verheiratet, und wir haben zwei erwachsene Söhne, Benedikt und Jonathan.

Nach dem Realschulabschluss erlernte ich den Beruf des Fleischers, den ich mit der Gesellenprüfung abgeschlossen und der Meisterprüfung beendet habe. Nach einem umfangreichen ehrenamtlichen Engagement in der ev. Kirche entschloss ich mich, das Abitur auf dem zweiten Bildungsweg am Laubach Kolleg zu erwerben, um dann ev. Theologie zu studieren. Eine Wartezeit nach dem Studium überbrückte ich als Postzusteller im hohen Vogelsberg. Mein Vikariat absolvierte ich in den Kirchengemeinden Grünberg und Harbach. Seit August 2004 bin ich als Pfarrer im Kirchspiel Hartershausen (Dekanat Vogelsberg) tätig, das aus den Dörfern Fraurombach, Hartershausen, Hemmen, Pfordt und Üllershausen besteht. In den zurückliegenden zehn Jahren habe ich zudem im Dekanatssynodalvorstand mitgearbeitet, in den letzten zweieinhalb Jahres als stellvertretender Dekan.

Nach nunmehr 14 Jahren im Schlitzerland habe ich mich entschlossen, in eine andere Pfarrstelle zu wechseln. Dabei hat meine Frau und mich die Stelle auf dem Heilsberg mit ihren vielseitigen und interessanten Möglichkeiten und den vielen netten Menschen, die wir bisher kennengelernt haben, sehr angesprochen. So freuen wir uns schon jetzt auf zahlreiche Begegnungen mit Ihnen und auf eine gute gemeinsame Zeit auf dem Heilsberg.

 

Mit allen guten Wünschen, auch von meiner Frau,

Ihr Jürgen Seng

Foto zur Meldung: Vorstellung Pfarrer Jürgen Seng
Foto: Pfarrer Seng

Herzliche Einladung zu den ersten Veranstaltungen der VilBelMonte-Konzertreihe 2019:

(02.03.2019)

Samstag, 16. März 2019, 18.00 Uhr: Frauenchor? Geht ja gar nicht!

Unkonventionelle Konzerte, homogener vier- bis sechsstimmiger Gesang und eine große Portion Humor: Dies zeichnet das Frauenensemble „Encantada“ unter der Leitung von Kristin Knautz seit seiner Gründung im Jahr 2012 aus. Zusammen mit Peter Scholl am Klavier gibt das preisgekrönte Ensemble (u.a. 1. Preis beim Chorfest in Stuttgart) in diesem Konzert einen Ausschnitt aus seinem breiten Repertoire zum Besten. Freuen Sie sich auf eine bunte Mischung aus Jazz, Pop und Show!

Eintritt 12 Euro / erm. 6 Euro. VVK Kartenkiosk Hildebrand, Happy Shop, Gemeindebüro.

www.frauenensemble-encantada.de

 

Karfreitag, 19. April 2019, 15.00 Uhr: Andacht zur Sterbestunde Jesu

Am Karfreitag gedenken Christen des Kreuzestodes Jesu Christi. Es werden Gebete und Texte verlesen, musikalisch bereichert durch verschiedene Werke für Orgel solo sowie für Orgel und Oboe von J. S. Bach, J. G. Rheinberger u.a. Auch das bewegende Werk „Spiegel im Spiegel“ von Arvo Pärt wird in einer Bearbeitung für Orgel und Oboe zu hören sein. Es enthält entsprechend des Tintinnabuli-Stils Tonleiterbewegungen in der Melodiestimme und Dreiklangsstrukturen in der Begleitung. Mitwirkende: Berit Backhaus (Oboe) und Dekanatskantorin Nilani Stegen (Orgel) und Pfarrer Dieter Pfanschilling.

Eintritt frei, um eine Spende für unsere kirchenmusikalische Arbeit wird gebeten.

 

Mittwoch, 15. Mai 2019, 19.00 Uhr: Operngala

Aufgrund großer Erfolge vergangener Jahre füllen Studierende der Gesangsklasse Prof. Thomas Heyer von der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main mit ihren außergewöhnlichen Stimmen erneut den großen Kirchenraum. Die Arien von Verdi, Puccini, Mozart u.a. werden am Klavier von Hedayet Djeddikar einfühlsam begleitet und von Herrn Prof. Heyer äußerst lehrreich und unterhaltsam präsentiert.

Eintritt frei, um eine Spende zur Deckung der Konzertkosten wird gebeten. www.thomasheyer.com/schuler.html

Christine Neumann

Foto zur Meldung: Herzliche Einladung zu den ersten Veranstaltungen der VilBelMonte-Konzertreihe 2019:
Foto: Herzliche Einladung zu den ersten Veranstaltungen der VilBelMonte-Konzertreihe 2019:

Unser Kindergottesdienst geht weiter!

(02.03.2019)

Am Samstag, 9. März 2019, ist es wieder soweit: Um 10 Uhr startet unser nächster Kindergottesdienst. Bereits ab 9.45 Uhr treffen wir uns im Gemeindehaus zur Begrüßungsrunde. Danach erfahren wir im Kigo wieder Spannendes über Jesus, Gott und die Welt.

Nach einem gemeinsamen Frühstück gibt es Spiel- und Bastelangebote.

Um 12 Uhr verabschieden wir euch mit dem Segen.

Herzliche Einladung an alle Kinder von 5-10 Jahren zum Kindergottesdienst am

Samstag,   9.03.2019, 10-12 Uhr  „Gottes Segen – Ich wünsch dir alles Gute“

Samstag, 13.04.2019, 10-12 Uhr  „Jesus zieht in Jerusalem ein“

Samstag, 11.05.2019, 10-12 Uhr  „Mama und Papa, ich hab euch lieb“

 

Es freuen sich schon auf dich        Janna, Jill und Heike

Foto zur Meldung: Unser Kindergottesdienst geht weiter!
Foto: KiGo

Kirchentag 2019

(02.03.2019)

„Was für ein Vertrauen“ – unter dieser Losung werden 100.000 Menschen vom 19. bis 23. Juni 2019 in Dortmund zum Deutschen Evangelischen Kirchentag erwartet.

2.000 Veranstaltungen – Konzerte, Gottesdienste, Podien, Workshops und Diskussionen mit vielen prominenten Gästen – zu Themen wie Migration, Digitalisierung, sozialer Teilhabe und Europa warten darauf, entdeckt zu werden. Dabei sein lohnt sich!

Kirchentagspräsident Hans Leyendecker lädt herzlich zur Teilnahme ein: „Nicht nur als jemand, der früher lange in Dortmund gelebt hat, freue ich mich ganz besonders auf diese Kirchentagsstadt. Dortmund als Stadt des Umbruchs ist der ideale Ort, um in dieser Zeit der Verunsicherung miteinander zu diskutieren, um neue Handlungsmöglichkeiten zu erarbeiten. Denn Dortmund hat gezeigt, wie eine Stadt mit einem Strukturwandel zurechtkommt. Und die Menschen hier haben dabei weder ihren Grundoptimismus, noch die Solidarität untereinander verloren.“

Das Ticket für die kompletten fünf Tage des Kirchentages kostet mit dem Frühbucher-Vorteil bis zum 8. April 2019 nur 98 Euro, ermäßigte Tickets - für Jugendliche bis 25 Jahre und Andere - 54 Euro und für Familien 158 Euro. Eine Förderkarte zum Preis von 26 Euro erhalten Menschen, die Grundsicherung beziehen, sowie Asylbewerber*innen.

Das Ruhrgebiet mit seinen vielen dicht beieinanderliegenden Städten macht den Kirchentag in Dortmund auch für Tagesbesuche besonders attraktiv: Tages- und Abendkarten gibt es ab 16 Euro. Eine Gesamtübersicht über alle Karten und Preise finden Sie unter www.kirchentag.de/karten. Der Fahrausweis für das gesamte Tarifgebiet des VRR (Verkehrsverbund Rhein-Ruhr zzgl. Lünen, Bergkamen, Kamen, Unna, Holzwickede und Schwerte) ist inklusive.

Sichern Sie sich bis zum 8. April 2019 den Frühbucher-Vorteil, bestellen Sie jetzt Ihr Ticket: www.kirchentag.de/teilnehmen. Der Ticketkauf per Telefon unter der Servicenummer 0231 99768-100 ist ebenso möglich.

Laden Sie auch gerne Ihre Familien, Freund*innen, Mitschüler*innen, Kolleg*innen und Nachbar*innen ein, Sie nach Dortmund zu begleiten und rühren Sie die Werbetrommel für den Kirchentag! Kostenfreies Material dazu finden Sie unter www.kirchentag.de/downloads oder bestellen Sie bei marketing@kirchentag.de.

 

Foto zur Meldung: Kirchentag 2019
Foto: Kirchentag 2019

Danke allen Spendern der Aktion Brot für die Welt

(02.03.2019)
Hunger nach Gerechtigkeit“ lautete das Motto der 60. Aktion Brot für die Welt. Auch nach sechzig Jahren ist dieser Hunger nicht gestillt. Das gemeinsam Erreichte macht Mut und lässt uns weiter gehen auf dem Weg der Gerechtigkeit.
Ein herzliches Dankeschön an alle Spender, die durch die Kollekte am Heiligen Abend und durch Spendentüten oder Überweisungen dazu beigetragen haben, dass wir einen Betrag von insgesamt 5.527,54 gesammelt haben.
 
Der Kirchenvorstand

Foto zur Meldung: Danke allen Spendern der Aktion Brot für die Welt
Foto: 60 Jahre Brot für die Welt

Kirchenmusik in der Heilig-Geist-Gemeinde

(02.03.2019)

Das kirchenmusikalische Angebot der HGG fußt auf zwei Fundamenten: einem breiten Chorangebot und der VilBelMonte-Konzertreihe.

Die Chorangebote richten sich an Menschen aller Altersklassen und Konfessionen. Hierzu gehören: Spatzen- und Kinderchor, Jugendband und Jugendchor, Gemeinde- und Projektchor und Posaunenchor.

Den Spatzen- und den Kinderchor gibt es seit Mitte 2005. Die Kinder des Spatzenchors sind 5-7 Jahre alt und werden in der Regel über die evangelische Kindertagesstätte „Vogelnest“ geworben. Kommen die Kinder in die Schule, wechseln sie in den Kinderchor, der für Kinder im Grundschulalter angeboten wird. Mit zunehmendem Alter und gewachsener Erfahrung  werden dann immer anspruchsvollere musikalische Projekte angegangen.

Durch die Auftritte der Kinder beim Krippenspiel oder beim Kindermusical bindet die Chorarbeit Kinder und Eltern an die Kirche oder bringt diejenigen zurück zur Kirche, die den Bezug vielleicht verloren haben oder sonst nie gefunden hätten. Zugezogene Familien finden über dieses kirchliche Angebot Zugang zu neuen Freunden und Netzwerken. Eine engagierte Chorleitung kann hier Potentiale entfalten und freisetzen, die unserer evangelischen Kirche guttun. Und das merken wir besonders in den Gottesdiensten, wo die Präsenz unserer Chöre eine feste Größe ist.

Jugendchor und Jugendband treten ebenfalls regelmäßig in den Gottesdiensten auf. Das lockt Eltern und Verwandte „back to church“, um den Auftritt ihrer Kinder mitzuerleben. Der Höhepunkt ist für die Jugendlichen sicherlich die musikalische Bereicherung des Konfirmationsgottesdienstes. Vor etwa Gleichaltrigen zu musizieren, deren Musikgeschmack zu treffen, ihnen einen unvergesslichen Tag zu bereiten und gleichzeitig das eigene Selbstwertgefühl zu stärken, macht sie und ihre Familien sichtlich stolz und glücklich.

Der Gemeindechor existiert seit mehr als 40 Jahren. Er ist eine feste Gemeinschaft geworden, die sich in den wöchentlichen Chorproben trifft und Jung und Alt wie keine andere Gruppe miteinander verbindet. Für Menschen mit hohen beruflichen Anforderungen, häufigen Dienstreisen und geforderter Flexibilität sind regelmäßige Chorproben manchmal kaum möglich. Daher hat sich der Gemeindechor für Projektsänger geöffnet. Es handelt sich hier um ein „Schnupperangebot“ für Sängerinnen und Sänger, ohne eine längere Verpflichtung, dem Chor beizutreten. Aber wer merkt, wie schön die wöchentlichen Proben und die Gemeinschaft sind, wie gut das Singen einem persönlich tut, der darf natürlich auch regelmäßig kommen.

Der Posaunenchor feiert in diesem Jahr sein 70-jähriges Jubiläum. Mit einem breit gefächerten Repertoire aller Musikrichtungen bereichert der Posaunenchor nicht mehr nur einzelne Festgottesdienste und das Kurrendeblasen auf dem Heilsberg, sondern seit einigen Jahren auch den ökumenischen Pfingstmontagsgottesdienst aller Bad Vilbeler Gemeinden in der Neuen Mitte sowie die Gottesdienste rund um den sog. „Kanzeltausch“ in unserer Stadt.

VilBelMonte-Konzerte gibt es seit 2006 auf dem Heilsberg. Regelmäßige Konzerte, über das Jahr verteilt, prägen das Gemeindeleben enorm. Ursprünglich kamen die Konzertbesucher nur aus dem Stadtteil, heute gibt es Konzertangebote, für die Besucher aus ganz Bad Vilbel, Frankfurt, der Wetterau oder sogar dem Rhein-Main-Gebiet anreisen.

Zusammengenommen ist das Angebot für eine Gemeinde unserer Größe sehr vielfältig und fordert vom Kirchenvorstand vollen Einsatz. Vom Dekanat kommt zwar ein Teil des Geldes, aber die Hauptlast des Engagements und auch Teile der Finanzierung trägt mehr und mehr die Gemeinde selbst. Dies geht nur mit Hilfe aller Beteiligten und natürlich dem Förderkreis, auf dessen Beitrag wir sehr angewiesen sind. Und natürlich auf jeden in der Gemeinde, der Lust hat, uns zu unterstützen. Wie wollen Sie dabei sein?

In den kommenden Ausgaben des Gemeindegrußes wollen wir das Angebot unserer kirchenmusikalischen Arbeit ausführlicher darstellen, und vielleicht können wir Sie, liebe Leserinnen und Leser, motivieren, mitzumachen. Dieses Mal vielleicht mit einem Beitritt in den Förderkreis?

Anke Grau und Dr. York Fanger

Foto zur Meldung: Kirchenmusik in der Heilig-Geist-Gemeinde
Foto: Kirchenmusik

Ein Förderkreis für Kirchenmusik in unserer Gemeinde, was soll das?

(02.03.2019)

Das kann man sich wirklich fragen, wenn man sich die musikalischen Aktivitäten in unserer Gemeinde vor Augen führt. Aber wenn man sie alle einmal aufzählt und sich klar macht, was an Arbeit, Engagement, Organisation und auch Geld hinter all diesen Gruppen und Ereignissen steckt, dann wird einem klar, dass weder der Kirchenvorstand noch die Gemeinde allein diese vielschichtigen Aufgaben stemmen oder eben auch bezahlen kann. Denn unsere Chöre (schauen Sie bitte dazu auch Anke Graus Artikel über unsere kirchenmusikalischen Angebote in diesem Gemeindegruß an) sind ja noch nicht alles.

Wir bieten auch Instrumenten-Unterricht an und veranstalten alle zwei Monate eines unserer VilBelMonte Konzerte, kuratiert und organisiert von Christine Neumann, die diese für die Außenwirkung unserer Gemeinde so wichtige Konzertreihe seit vielen Jahren allein und ehrenamtlich auf die Beine stellt. Auch diese Konzerte werden, wenn nötig, durch unsere Fördergelder gezielt unterstützt.

Wobei der Förderkreis es sich nicht leicht macht. Jede Förderung wird im Vorstand unseres Vereins geprüft und diskutiert, bis die Förderung bewilligt wird. Hierbei freuen wir uns immer wieder über Initiativen einzelner Mitglieder, die sowohl Projekte zur Unterstützung vorschlagen als auch diese und andere durch spontane Einzelspenden mit auf den Weg bringen.

Und deshalb liegt uns eine dynamische Entwicklung unserer Mitgliederzahl am Herzen. Wir möchten und wir müssen mehr Mitglieder gewinnen, um unsere musikalische Kirchenarbeit für die Zukunft zu sichern. Das Dekanat, d.h. die Ev. Kirche, wird uns in Zukunft immer weniger Geld zur Verfügung stellen (können). Hier heißt es, vorzubauen und durch möglichst viele Mitglieder und eine rege Spendentätigkeit unserer Aufgabe: Förderung der Musik in der Gemeinde gerecht zu werden. Wenn Sie dies also lesen und sind noch nicht Mitglied in unserem Förderkreis, dann sollten Sie es werden. Das würde uns Aktive im Förderkreis für Kirchenmusik freuen. Und der Gemeinde nützen.

Kontakt: foerderkreismusik@hggbv.de

Dr. York Fanger

Foto zur Meldung: Ein Förderkreis für Kirchenmusik in unserer Gemeinde, was soll das?
Foto: Kirchenmusik

Start für die neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden

(02.03.2019)
Alle interessierten getauften oder nicht getauften Jungen und Mädchen, die derzeit in der 7. Klasse sind, laden wir herzlich zum Konfirmationsunterricht ein. Im Konfi-Kurs treffen wir uns einmal im Monat dienstags von 16.00 bis 19.00 Uhr und an einigen Samstagen. Christliche Themen werden informativ und kreativ gestaltet; es wird geschwätzt, gelacht und auch immer eine Kleinigkeit gegessen. Wir fahren am letzten Augustwochenende auf eine Konfi-Freizeit. Nach dem Jahr der Vakanz freuen wir uns im Sommer auf unseren neuen Pfarrer Jürgen Seng, der dann den Konfi-Kurs leitet.
Der Info-Abend mit Anmeldung ist am Donnerstag, dem 28. März, um 19.30 Uhr im Gemeindehaus. Wir laden hierzu alle Jugendlichen und die Eltern ein. Wir stellen unsere Konfi-Arbeit vor und geben die genauen Termine für den Konfi-Kurs bekannt. Bei einem gemeinsamen Essen stehen wir für weitere Fragen zur Verfügung. Eine Bitte an Sie: wir stellen Würstchen sowie Getränke und bitten Sie, Salate und Beilagen für das Buffet mitzubringen.
Bringen Sie auch die Taufbescheinigung (falls vorhanden) und 20 Euro für das Konfirmationsbuch mit.

 

Für den Kirchenvorstand Anke Grau und Melanie Dudda

Foto zur Meldung: Start für die neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden
Foto: Konfirmation

Unsere neuen Vertretungspfarrer

(02.12.2018)
In der Zeit der Vakanz unterstützen uns ab dem 1. Januar:

 

Pfarrerin Daniela Creutzberg :
Sie befinden sich in ihrer Heilig-Geist-Gemeinde aktuell in der Phase eines Wandels. Ab Januar 2019 komme ich für einige Monate, im Auftrag des Dekanats, gemeinschaftlich mit Pfarrer Pfanschilling zu Ihnen. Meine Aufgabe werden die Kasualien (Taufen, Bestattungen, Trauungen) und Gottesdienste sein.
So freue ich mich auf die gemeinsame Zeit.
Möge der Segen Gottes auf ihr ruhen. Zu erreichen über das Gemeindebüro und unter Tel.: 06181-6756746.

 

Pfarrer Dieter Pfanschilling :
Ich heiße Dieter Pfanschilling, bin 63 Jahre, Pfarrer, und dem Dekan zu Vertretungsdiensten beigegeben. 
Letzterer Umstand führt mich nach Bad Vilbel.
Mit meiner Frau wohne ich in Berstadt.
Wir haben zwei erwachsene Kinder; beide sind verheiratet. Wir haben drei Enkel. Auf die Zeit in Ihrer Gemeinde freue ich mich. Wenn Sie mich erreichen möchten, geht das über die Mobilfunknummer 01577 3778085 oder per E-Mail: pfanschillingd(at)gmail.com.

Foto zur Meldung: Unsere neuen Vertretungspfarrer
Foto: Unsere Vertretungspfarrer

Konzertrückblick: »accentus vocalis« bei den VilBelMonte-Konzerten auf dem Heilsberg

(19.09.2018)
Da setzt man sich in die Heilsberger Heilig-Geist-Kirche, um einen Chor zu hören, der angeblich Schlaf- oder Nachtlieder auf dem Programm hat. Na gut, Brahms‘ Wiegenlied herrlich so zum Einlullen… Aber was dann unter der Leitung von Peter Scholl geschieht, ist etwas Unglaubliches. Schon gleich in dem besagten Brahmslied höre ich nicht einen Chor, sondern scheinbar ein ganzes Orchester. Und ein Orchester, das nicht breit und schwer als Bühne vor dem Altar thront, sondern eines, das unfassbar leicht und sanft von Klang zu Klang zu schweben scheint.
 
Peter Scholl, der als Dirigent und Chorleiter offensichtlich mühelos diese Klänge und diese Musikalität aus seinen Sängern zaubert, hat ein Programm zusammengestellt, das uns durch Nacht und Traum führt, und das seinen Titel „Only in Sleep“ mit bester Konsequenz ad absurdum führt. Von Schlafen kann hier trotz durchgängiger Thematik nie die Rede sein: William Blakes berühmter „Tiger, Tiger burning bright…“ kommt sehr rhythmisch und in rotes Licht getaucht durch den „…forest of the night“ auf uns zu. Und jede Emotion, ob nun brausend oder zart, wird musikalisch so rein und so nuanciert dramatisiert, immer ohne glatt, kalt oder künstlich perfekt zu wirken. Und dazu das Licht – es greift perfekt die Stimmung jedes einzelnen Stücks auf, sodass wir von einer Welt in die nächste katapultiert werden. Es erzählt von der Reinheit des traumlosen Schlafes in blasslila, aber auch von nächtlichen Alpträumen in schwarz und dunkelgrün bei „Owls“ von Edvard Elgar.
 
Diese Stimmen machen süchtig. Und auch nach dem, was sie singen, denn zur Musik kommt die Lyrik der Texte. Hier wird nicht einfach gesungen, hier wird Dichtung in Töne versetzt, so, dass man jedes Wort, jeden Reim genießen kann, vom Volkslied bis zu Matthias Claudius, Blake und Emily Dickinson. Aus Finnland, Frankreich, Schweden, von überall hat »Accentus vocalis« die schönsten Traumstücke zusammengetragen. Und ich sage mir nach der Pause bei einem Glas Spätburgunder in meiner Kirchenbank: So könnte jeder Samstagabend klingen… Doch dann kommt das Titelstück: „Only in Sleep“ des aus Lettland stammenden Komponisten Ēriks Ešenvalds aus dem Jahre 1977: Pure Magie und der klare Höhepunkt eines Abends voller Höhepunkte.
 
»Accentus vocalis« sollte man beim nächsten Mal auf keinen Fall verpassen.
Ein wahrhaft „traumhaftes“ Konzert!

 

Dr. York Fanger

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Foto: Accentus Vocalis

Kommen Sie und machen Sie beim Besuchsdienst mit!

(10.09.2018)
Das erste Mal bei jemand Fremdem vor der Tür stehen, klingeln, einen Geburtstagsgruß und ein Geschenkbüchlein im Namen der Heilig-Geist-Gemeinde überreichen – da war ich schon sehr nervös. Ich schellte - durchaus mit zittrigen Händen, und dann: das Strahlen, die Freude, als ich den Gruß übermittelte! Seither treiben mich dieses erste Strahlen, jedes Weitere danach und die unglaublich sympathische Besuchsdienst-Gruppe an, mit Herzensfreude dabei zu bleiben.
Wir, insgesamt in meist 8 Personen, treffen uns einmal pro Monat (in der Regel dienstags um 17.30 Uhr) im Gemeindehaus, um die anstehenden Geburtstagsbesuche und Briefkastengrüße zu besprechen und unter uns zu verteilen. Verstärkung in unserer Gruppe wäre sehr herzlich willkommen, denn manchmal verteilen sich viele Grüße auf sehr wenigen Schultern!
Der Zeitaufwand? Unsere Treffen dauern ca. 1,5 Stunden (nein, man muss nicht jedes Mal dabei sein – eine gewisse Regelmäßigkeit wäre aber schön); ein Briefkastengruß ist schnell eingeworfen; ein Geburtstagsbesuch erfolgt natürlich persönlich, ist aber definitiv ein Zeitgewinn an schönen Momenten.
Wer also neugierig geworden ist, darf gerne beim nächsten Treffen einfach mal unverbindlich reinschauen (Termine stehen hier im Gemeindegruß) oder mich unter clancy@gmx.de (Claudia Genterczewsky) kontaktieren.
Wir freuen uns schon jetzt auf alle Neuen J                                    Claudia Genterczewsky

Foto zur Meldung: Kommen Sie und machen Sie beim Besuchsdienst mit!
Foto: Besuchsdienst

WIR SUCHEN . . . Gastgeber für den Lebendigen Adventskalender 2018!

(10.09.2018)
Auch in diesem Jahr planen wir zusammen mit der Pfarrgemeinde Verklärung Christi die beliebten allabendlichen Treffen vor verschiedenen Häusern unserer Siedlung mit der Zahl des Tages im Fenster, Weihnachtsgeschichten und Liedern der Adventszeit.
Waren Sie schon einmal Gastgeber des Lebendigen Adventskalenders und haben voller Vorfreude eines der wunderschönen Fensterbilder gestaltet? Dann können Sie sich jetzt wieder bei uns als Gastgeber anmelden, oder Ihre Freunde und Bekannten ermutigen, es zu tun! Wir freuen uns über jeden Gastgeber, ob schon einmal dabei gewesen oder nicht. Der Adventsabend kann auch zusammen mit Nachbarn gestaltet werden.
Noch sind einige Termine frei! Bitte melden Sie sich mit Ihrem Wunschtermin 
bis spätestens Ende Oktober bei Christine Neumann, Tel. 500728, 
E-Mail:advent@hggbv.de 
Für die Katholische Pfarrgemeinde steht Patricia Hess-Piatek, Tel. 85078,
E-Mail: pfarramt@verklaerung-christi.net für Anmeldungen und als Ansprechpartnerin zur Verfügung. 
Wir unterstützen Sie, so gut wir können, und versichern Ihnen, dass die Freude, 
die Sie mit anderen teilen, vielfach zurückkommt!                Christine Neumann

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Foto: WIR SUCHEN . . . Gastgeber für den Lebendigen Adventskalender 2018!

Gesucht – Spenden für die Tombola am Weihnachtsmarkt

(10.09.2018)
Die Kinder- und Jugendgruppen werden mit Unterstützung unserer Konfirmanden auch in diesem Jahr auf dem Heilsberger Weihnachtsmarkt am 1. Dezember eine Tombola veranstalten.
Hierbei sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen.
Vielfältiges – Originelles – Neuwertiges - kleine Geschenke - Lesestoff
Sie haben bestimmt im Keller noch Original-Verpacktes – Neuwertiges, was Sie eigentlich doch nicht brauchen – Gutscheine, die Sie nicht einlösen möchten – Kontakte zu Unternehmen und Firmen, die tolle Präsente abgeben. Bitte nutzen Sie diese und helfen Sie uns bei der Sammlung der Tombola-Preise.
Abgeben können Sie Ihre Tombola-Preise immer zu Öffnungszeiten des Gemeindebüros oder auch direkt bei uns Organisatoren: Heike Heese, Thorsten Piatek oder Melanie Dudda (melanie.dudda@hggbv.de). Gerne holen wir nach Absprache auch Preise bei Ihnen ab.
Wir freuen uns auf Ihre Unterstützung.
Melanie Dudda

Foto zur Meldung: Gesucht – Spenden für die Tombola am Weihnachtsmarkt
Foto: Gesucht – Spenden für die Tombola am Weihnachtsmarkt

Nacht der Kirchen 2018

(10.09.2018)
Alle Bad Vilbeler Gemeinden feiern am 22. September 2018 die 3. Nacht der Kirchen in Bad Vilbel. Um 18.00 Uhr beginnen wir alle gemeinsam mit einer ökumenischen Eröffnung in der Ev. Christuskirche Bad Vilbel (Grüner Weg). Danach laden Sie die Bad Vilbeler Gemeinden mit Programmpunkten zur vollen Stunde ein.
Auch wir freuen uns auf ein vielfältiges Programm in unserer Gemeinde, zu dem wir Sie herzlich einladen.
Vor über 70 Jahren begann mit der Kreuzerrichtung die Geschichte der Ev. Heilig-Geist-Gemeinde und des Heilsbergs.
Dazu eine kleine musikalische Zeitreise ….
19.00 Uhr    Blech zum Auftakt
20.00 Uhr    Damals-Gestern-Heute – die etwas andere Foto-Show
21.00 Uhr Jugendband – Livemusik durch die Jahrzehnte
22.00 Uhr   Mord zum Absch(l)uss
 
Lassen Sie sich überraschen und genießen Sie diese besondere Nacht mit uns –  wir freuen uns auf Sie.                                                                
Melanie Dudda

Foto zur Meldung: Nacht der Kirchen 2018
Foto: Nacht der Kirchen 2018

Gedanken zum Abschied von unserer Pfarrerin Dr. Irene Dannemann

(10.09.2018)
Also da waren sich alle einig. Das war ein würdiger, wohl auch gelungener Abschied.
Am 29. Juli um 14.00 Uhr wurde unsere Irene, Pfarrerin Dr. Dannemann, in einem großen festlichen Gottesdienst von Dekan Volkhard Guth als Pfarrerin unserer Heilig-Geist-Gemeinde entpflichtet. Mit passenden, ergreifenden Worten von allen, mit großartiger Musik aller Gruppen und Generationen unserer Gemeinde und einem anschließenden Empfang vor der Kirche bei strahlendem Sonnenschein.
Aber was es eben doch war, ist und bleibt, es ist ein Abschied. Abschied von einer Zeit, einer Generation der Zusammenarbeit, von einem Kapitel Gemeindegeschichte am Heilsberg.
Begonnen vor 17 Jahren mit einer jungen Pfarrerin, voller Ideen, voller Aufgeklärtheit, Willen und Kraft – und einem Kirchenvorstand, der eigentlich das genaue Gegenteil verkörperte. Anke Grau hat in ihrer fabelhaften Würdigung während des Gottesdienstes ausführlich darüber gesprochen. Ich selber wohnte damals nicht einmal in Vilbel, und kann wenig zu den sicherlich häufigen Meinungsscharmützeln im Kirchenvorstand und in der Gemeindearbeit sagen. Aber vorstellen kann ich sie mir gut.
 
Als ich Irene vor fast neun Jahren in der Gemeinde als unerfahrener, frischer Kirchenvorsteher kennenlernte, merkte ich sofort: Hier war in Einklang: intellektuelle Sicherheit, mitmenschliche Selbstverständlichkeit und eine klare selbstbewusste Identifikation mit ihrer Rolle und ihrer Aufgabe.
 
Und das hat mich gefreut und mich immer wieder seit dieser Zeit motiviert. Was Irene in den letzten 17 Jahren auf die Beine gestellt und geleistet hat - besonders auch im Team mit ihrem Mann Hans-Günter, können und müssen wir nicht aufzählen. Wichtiger ist mir, die Lebendigkeit und geistliche Durchdringung hervorzuheben, die besonders in ihrer Gottesdienstarbeit deutlich wurde, diese Begeisterung für das Wort, dessen Mut machende Kraft nicht einfach herbeigebetet wurde, sondern die Irene in vielen Predigten, Gesprächen und Diskussionen vital und greifbar lebendig werden ließ.
 
Sicherlich hat die aufreibende Arbeit im Gemeinde-Alltag ihr nicht immer viel Raum für diesen wichtigen Bereich ihrer zig Pflichten gegönnt. Dennoch bleibt diese ihre Leistung für mich persönlich die wichtigste. Und deshalb bin ich zuversichtlich für die Zukunft sowohl ihrer neuen Gemeinde, wie auch für unsere hier am Heilsberg.
 
Der Abschied fiel und fällt schwer, aber wir können und wollen Irene fröhlich dankbar sein, und wir sind sicher, dass sie auch in Zukunft das Wort dahin stellt, wo es hingehört: an den Anfang.
                                                                                                            Dr. York Fanger

Foto zur Meldung: Gedanken zum Abschied von unserer Pfarrerin Dr. Irene Dannemann
Foto: Abschied

Vorstellung Simba Burgdorf

(10.09.2018)
Liebe Gemeinde „am Heilsberg“- „auf dem Heilsberg“- nur „Heilsberg“?
Es gibt noch viel für mich zu lernen, was Ihre Gemeinde angeht, nicht nur, wie man Ihre Gemeinde eigentlich „richtig“ anredet.
Aber wenn Sie weiter so offen und hilfsbereit sind, wie Sie bisher zu mir waren, dann lernen wir uns sicher sehr schnell kennen. Hier zunächst einmal der schriftliche Begrüßungshandschlag:
Mein Name ist Simba Burgdorf. Ich habe die große Freude, für die Monate August bis November die Vakanzvertretung Ihrer Gemeinde mitzugestalten.
Geboren wurde ich in Harare, Zimbabwe. Meine beiden Eltern haben dort im ländlichen afrikanischen Raum ein Hilfsprojekt für Lehrer begleitet. Für die ersten drei Jahre meines Lebens wuchs ich deshalb im afrikanischen Stamm der „Shona“ auf. Das Oberhaupt des Stammes hatte noch nie ein weißes Baby gesehen und nannte mich daher immer Simbarashe -„Gott ist mächtig“. Der Name hat meinen Eltern so gut gefallen, dass sie ihn einfach behielten. Und so kam ich zu meinem ungewöhnlichen Vornamen.
Mit drei Jahren kehrten meine Eltern nach Braunschweig, der Heimatstadt meiner Mutter, zurück. Dort wuchs ich bis zum Studium auf. Für das Theologiestudium zog ich nach Marburg, wo ich meine heutige Frau Nadia kennenlernte. Gemeinsam absolvierten wir das lange Studium, zwei Examina und das Vikariat im Raum Niedernhausen und Idstein. Und nun sitze ich hier im fast fertig renovierten Pfarrhaus in Rendel und blase während des Tippens immer wieder Baustaub von meiner Tastatur. Wir und unsere zweijährige Tochter Leontien sind also noch im Prozess, uns einzuleben. Ein Prozess, der auch durch die warme Begrüßung durch Ihre Gemeinde bereits begonnen hat. Bis wir uns persönlich einmal sehen, wünsche ich Ihnen Gottes Segen, und bleiben Sie behütet.           
Ihr Pfarrer Simba Burgdorf

Foto zur Meldung: Vorstellung Simba Burgdorf
Foto: Simba Burgdorf

Ökumenischer Gottesdienst am Pfingstmontag

(26.02.2018)
Wir laden ein zum 
 
Ökumenischen Gottesdienst an Pfingstmontag
 
am 21.05.2018 um 10 Uhr auf dem Niddaplatz*
 
Ein gemeinsames Projekt aller 11 ! Kirchengemeinden Bad Vilbels
 
*bei schlechtem Wetter in der Christuskirche

Foto zur Meldung: Ökumenischer Gottesdienst am Pfingstmontag
Foto: Ökumene

Gemeindefest der Landeskirchlichen Gemeinschaft

(26.02.2018)
Die LKG lädt ganz herzlich alle Gemeindemitglieder der Heilig-Geist-Gemeinde zu ihrem Gemeindefest am Sonntag, 27.5.2018, in die Friedensstr. 3 ein.
Start ist um 10.30 Uhr mit einem Festgottesdienst. Geplant sind weiterhin u.a. Brunch, Kinderprogramm, moderne Musik, Kurztheater sowie Bilder zu den Highlights des letzten Jahres. Abschluss ist nach einer gemütlichen Zeit bei Kaffee und Kuchen gegen 15.00 Uhr.     
 
Pastor Sören Sommer


 

Foto zur Meldung: Gemeindefest der Landeskirchlichen Gemeinschaft
Foto: LKG

Start für die neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden

(26.02.2018)
Alle interessierten, getauften oder nicht getauften, Jungen und Mädchen, die derzeit in der 7. Klasse sind, lade ich hiermit zum Konfirmationsunterricht ein.
Im Konfi-Kurs treffen wir uns einmal im Monat dienstags von 16.00 bis 19.00 Uhr und an einigen Samstagen. Christliche Themen werden kreativ gestaltet, es wird geschwätzt, gelacht und eine Kleinigkeit gegessen.
Ich hoffe wieder auf die Unterstützung durch Eltern der Konfis. Die genauen Termine werden bei der Anmeldung bekannt gegeben.
Der Unterricht beginnt am Samstag, 5.5.2018, von 9.30 – 14.00 Uhr, der erste Dienstagskurs ist am 5.6. Am Wochenende 17.-19.8.2018 fahren wir in die Freizeit. Und die Konfirmation feiern wir am 5.5.2019.
Am Freitag, 16.3., 18.30 Uhr ist im Gemeindehaus der Info-Abend mit Anmeldung und gemeinsamem Essen: Wir stellen Würstchen und Getränke. An die Familien geht die Bitte, Salate und Beilagen für das Buffet mitzubringen.
Bringen Sie bitte die Taufbescheinigung (falls vorhanden) und Geld für das Konfirmationsbuch (20 Euro) mit.                          Pfarrerin Dr. Irene Dannemann

Foto zur Meldung: Start für die neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden
Foto: Start für die neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden

Evangelische Familienbildung in neuem Kleid

(19.02.2018)
Seit dem Jahresbeginn 2018 liegt die Trägerschaft der Evangelischen Familienbildung Wetterau beim Evangelischen Dekanat Wetterau. Damit sind die Weichen für eine engere Zusammenarbeit zwischen Kirchengemeinden und Familienbildung gestellt.
Auch die Internetseite ist neu: Hierüber lassen sich tolle Kursangebote sichten und Kurse buchen. 
Lust bekommen ein bisschen zu stöbern? Dann los: 

 

https://www.familienbildungwetterau.de

Foto zur Meldung: Evangelische Familienbildung in neuem Kleid
Foto: Evangelische Familienbildung in neuem Kleid

Pressebericht VilBelMonte -„Blech – 10“ Von Renaissance bis Filmmusik

(25.05.2017)
Dass beim Ensemble Blech – 10 der Spaß an der gemeinsamen Musik neben dem künstlerischen Anspruch eine große Rolle spielt, konnte das Publikum am vergangenen Sonntag während des ganzen Konzerts selbst erleben.
Dazu trug sicher auch bei, dass die professionellen Bläser schon so lange zusammen spielen. Wie sagte der Posaunist Peter Schwaninger so schön : „Aus Gesprächen über Studienfächer sind inzwischen Gespräche über Gleitsichtbrillen geworden.“
 
Unterhaltsam und witzig durch das Programm geführt, durfte das Publikum sich über viele klanggewaltige und teils selbst arrangierte Werke freuen.

 

Feierlicher Auftakt war die “Olympic Fanfare“ von John Williams. Danach ging es weiter mit etwas leiseren Tönen bei Giovanni Gabrielis Sonata Pian´e forte. Dieses doppelchörige Werk ist eines der ersten im Druck erschienenen Musikstücke, das mit dynamischen Vorschriften komponiert wurde.

 

An Heinrich VIII. erinnert man sich heute hauptsächlich als einen, der sich immer wieder seiner Ehefrauen entledigte. Als junger Mann schrieb Heinrich zahlreiche Lieder, darunter das bekannteste „Pastime with good Company“. Dies bedeutet sinngemäß „Zeitvertreib in guter Gesellschaft“, was den musikalischen Abend sehr gut beschrieb.
 
Nach Jan van der Roost´s „Arsenal“, folgten zwei Originalkompositionen von Enrique Crespo. Zunächst erklang die „Ballad for two wings“ für 2 Flügelhörner – „wings“ = Flügel, was für ein Wortspiel! Danach folgte nicht weniger mitreißend „Alma Llanera“, ein venezulanischer Tanz.
 
Den Abschluss vor der Pause bildete der weltbekannte Hit von Freddy Mercury, „Bohemian Rhapsody“, in einem eigenen Arrangement für Bläserensemble.
 
Während der Förderkreis Kirchenmusik die Pause mit dem Verkauf von Brezeln und Getränken belebte, lud der Eine-Welt-Stand zu ausgiebigem Stöbern und dem Kauf von fair gehandelten Spezialitäten sowie handgearbeiteten Waren ein.
 
Zu Beginn des zweiten Teils erlebte das begeisterte Publikum die James Bond Trilogy von John Barry. Danach folgte weitere Filmmusik von „Indiana Jones“, über eine Winnetou-Trilogie - „Old Shatterhand“, „Geier im Tal“ und „Grand Canyon“ – bis hin zu John Williams „Hymn to the Fallen“ aus „Der Soldat James Ryan“.
 
Dazwischen war die wundervolle Ballade „Scarborough Fair“ zu hören, die durch Simon und Garfunkel weltbekannt geworden ist.
 
Zum Abschluss spielte das Ensemble dann Louis Prima´s „Sing, Sing, Sing“, ein Ausflug in die Welt des Jazz.
 
Das Publikum dankte dem Ensemble mit großem Applaus für einen anspruchsvollen und wunderbaren Konzertabend. Blech – 10 revangierte sich für die Begeisterung mit zwei Zugaben. Ruhiger Ausklang des Konzertes war schließlich das „Abendlied“ aus Humperdincks Oper „Hänsel und Gretel“.
 
Kirstin Zeller/
Christine und Lutz Neumann

Foto zur Meldung: Pressebericht VilBelMonte -„Blech – 10“ Von Renaissance bis Filmmusik
Foto: Blech 10 fotografiert von Christoph Däschner

Pressebericht: VilBelMonte-Frühjahrskonzert des Bad Vilbeler Kammerorchesters

(25.04.2017)

VilBelMonte-Frühjahrskonzert des Bad Vilbeler Kammerorchesters

 

Auch in diesem Jahr durften sich die Freunde klassischer Musik wieder über ein wunderschönes Konzert des Bad Vilbeler Kammerorchesters zusammen mit der niederländischen Top-Violinistin Yvonne Smeulers freuen.

 

Am Anfang stand Musik aus Frankreich, „Pelléas und Mélisande“ von Gabriel Fauré. Ursprünglich war Pelléas ein Schauspiel von Maeterlinck mit Sarah Bernhardt in der Hauptrolle. Das Stück und die Musik erzählt vom Leid einer Frau. Ein Prinz holt sie auf sein Schloss, doch sie ist nicht glücklich. Einziger Lichtblick für Mélisande ist Pelléas, der Bruder des Prinzen. Es kommt zu einem Eifersuchtsdrama, zum Brudermord – und zum Tod von Mélisande. Viele Komponisten hat das Stück zur Vertonung inspiriert – am bekanntesten ist „Mélisandes Lied“, ein Flötensolo mit Harfenbegleitung von Gabriel Fauré. Faurés Trauer-Finale ist voller Melancholie und schmerzhafter Schönheit.

Anschließend bot das Bad Vilbeler Kammerorchester das „Idyll für Streichorchester“ von Leoš Janáček dar – ein kleinteiliges siebensätziges Kleinod, in dem viele Elemente aus tschechischen und mährischen Liedern und Tänzen anklangen. Im Publikum der Uraufführung saß einst Janáčeks Mentor und Wanderfreund Antonín Dvořák.

Nach einer Pause mit Brezeln und Getränken, angeboten vom Förderkreis Kirchenmusik, erlebte das begeisterte Publikum den Höhepunkt des Abends – die ebenso virtuose wie bezaubernde Yvonne Smeulers an der Solovioline beim Violinkonzert a-Moll op.53 von Antonín Dvořák, einem der schönsten Violinkonzerte aller Zeiten.

 

Im letzten Jahr begeisterte sie das Bad Vilbeler Publikum bereits mit einer bezaubernden Wiedergabe des Mendelssohn Konzerts – und auch in diesem Jahr zeichnete sich Ihr Spiel durch große Virtuosität, aber auch große emotionale Tiefe aus. Leidenschaftlich interpretierte sie sowohl die höchst romantischen sehnsuchsvoll-slawischen Passagen als auch die dramatischen Momente des Werks.

 

Das Publikum dankte ihr und dem gesamten Orchester mit nicht enden wollenden Ovationen für einen anspruchsvollen und zutiefst anrührenden Konzertabend und freut sich schon auf ein Wiedersehen mit dem Bad Vilbeler Kammerochester im Dezember.


 

Vor dem Konzert gab mir die sympathische Musikerin Yvonne Smeulers ein Kurzinterview:

 

Frau Smeulers, mit Blick auf Ihre großartige Karriere und Erfolge auf der ganzen Welt. Was verbindet Sie mit dem Kammerorchester Bad Vilbel?

Ich finde es sehr wichtig zu zeigen, dass es in Hessen hervorragende Musiker gibt. Darum ist mir meine Arbeit an der Hessischen Landesmusikakademie so wichtig. Als künstlerische Leiterin des Musik-Festivals „Klassik in Kronberg“ hatte ich den Wunsch, mit einem Kammerorchester aus der Region zusammen zu arbeiten. So kam es zu der Verbindung mit dem Bad Vilbeler Kammerorchester.

 

Was macht für Sie den Reiz aus, neben Ihrem Auftritt in Kronberg auch auf dem Heilsberg aufzutreten?

Es ist einfach schön, mit dem Orchester in dessen Heimatstadt aufzutreten. Man spürt, dass das Orchester hier seine musikalische Heimat hat.

 

Was möchten Sie mit Ihrer Interpretation des Konzerts von Antonín Dvořák ausdrücken?

Mir wird nach meinen Auftritten oft gesagt, dass man die Stücke so noch nie gehört habe. Die Herausforderung ist genau das, Stücke bei denen fast jeder mitpfeifen könnte, so zu interpretieren, dass etwas Neues entsteht.

Ich finde, dass dieses Violinkonzert einen sehr 'eigenen' sehr farbenreichen Klang hat. Eigen im Sinne von, dass bei Dvorak die Gefühle sehr direkt sind. Es sind keine mehrdeutigen Schichten, sondern eigentlich eine sehr "offene" und ehrliche Musik, sehr an der Oberfläche und direkt, auch wenn die Stimmungen sich manchmal rasch abwechseln.

In diesem Fall hoffe ich, dass ich die vielen Farben und Momente, die Dvořák in seinem Konzert komponiert hat, durch die Violine zum Vorschein bringen kann. Ich liebe die Melancholie und das Mitreißende an diesem Werk.

 

Sie spielen auf einer ganz besonderen Violine: einem Instrument von Giovanni Battiste Guadagnini aus dem Jahr 1785. Empfinden Sie das Spiel auf dieser Violine anders als auf Ihren bisherigen Instrumenten?

Diese Violine ist für mich etwas ganz Besonderes. Mit ihr habe ich das Instrument gefunden, mit dem ich meine Seele ausdrücken kann.

 

Zu guter Letzt: Wann darf Ihr Publikum denn mit einer neuen CD rechnen?

Ich spiele gerade eine CD mit Beethoven-Stücken und eine CD mit meiner Interpretation der Vier Jahreszeiten von Vivaldi ein und hoffe, dass diese 2018 erscheinen werden.

Kirstin Zeller

 

 

Foto zur Meldung: Pressebericht: VilBelMonte-Frühjahrskonzert des Bad Vilbeler Kammerorchesters
Foto: Pressebericht: VilBelMonte-Frühjahrskonzert des Bad Vilbeler Kammerorchesters

25jähriges Dienstjubiläum unserer Pfarrerin

(30.07.2016)

Unsere Pfarrerin Irene Dannemann feiert in diesem Sommer ihr 25jähriges Dienstjubiläum. Für die Kirche ein Grund zu feiern, und Dekan Volkhard Guth hat  dies mit uns im Rahmen des Gottesdienstes am 24.7.2016 um 10.00 Uhr getan, indem er die Predigt gehalten und die Urkunde überreicht hat. Der Gottesdienst wurde wunderbar mitgestaltet durch den Gemeindechor unter der Letung von Frau Groenendijk und dem Posaunenchor unter der Leitung von Frau Oster.

Im Anschluss lud der Kirchenvorstand bei strahlendem Sonnenschein zu einem kleinen Empfang ein – immerhin wirkt unsere Pfarrerin nun schon seit 15 Jahren in unserer Gemeinde, es ist also auch ein kleines Jubiläum für die Heilig-Geist-Gemeinde.

 

 

Für ihre erste Predigt in unserer Gemeinde fand Frau Dr. Dannemann folgende Worte, die heute so aktuell sind wie vor 15 Jahren:

 

Liebe Gemeinde,

für meine erste Predigt hier auf dem Heilsberg als ihre neue Pfarrerin bin ich auf folgendes biblisches Wort gestoßén:

 

"Ein Mensch sieht, was vor Augen ist. Gott aber sieht das Herz an."  (1. Samuel 16,7)

 

Diese Weisheit, macht uns darauf aufmerksam, wie sehr wir andere und uns selbst über Äußerlichkeiten beurteilen. Selbstverständlich nehmen wir mit unseren Augen wahr, wie andere sich kleiden und verhalten. Das gehört zu unserem Leben dazu. Aber es ist kein Grund, andere nur wegen ihres Äußeren abzulehnen oder ihren Charakter aus der Hautfarbe, Kleidung, dem Alter, eben dem Äußeren, ablesen zu wollen. 

Ich wünsche uns allen den Mut uns selbst ins Herz zu schauen und bei der Beurteilung anderer behutsam und vorsichtig zu sein. 

 

 

Ihren Werdegang beschrieb Frau Dr. Dannemann bei ihrem Amtsantritt in unserer Gemeinde so:

 

Mein Leben ist von Kindheit an abwechslungsreich verlaufen: nach meinem Abitur am Lessing-Gymnasium in Frankfurt lebte ich Stadtkind ein halbes Jahr in Wales (Großbritannien) auf einem biologischen Bauernhof. Das Theologiestudium in Frankfurt, Heidelberg und Marburg sowie meine praktische Ausbildung zur Pfarrerin in Gießen schlossen sich an. Danach interpretierte ich in meiner Doktorarbeit Frauenfiguren aus dem Markusevangelium. Meine Begeisterung für das Leben und den Glauben der frühen christlichen Gemeinden trage ich in meine Gemeindearbeit ein-ich bin überzeugt: Die biblischen Texte sind nicht antiquiert!

Als Pfarrerin habe ich bisher immer in Frankfurt gelebt und gearbeitet. Stationen waren die Katharinenkirche (an der Hauptwache), Nieder-Eschbach (ganz in der Nähe) und die Pfingstkirchengemeinde in Frankfurt-Griesheim. Ich bin gespannt, die Gemeinde und damit viele Menschen, junge und alte, kennenzulernen. Ich freue mich auf meine Arbeit hier auf dem Heilsberg.

 

Wir freuen uns, dass unsere Pfarrerin auch heute noch mit viel Freude und Engagement für die Gemeinde eintritt und hoffen, dass sie uns noch lange erhalten bleibt!

 

Foto zur Meldung: 25jähriges Dienstjubiläum unserer Pfarrerin
Foto: 25jähriges Dienstjubiläum unserer Pfarrerin